Meine ersten Bilder habe ich als 11-jähriger mit einer „AGFA Clack“ Box und mit schwarzweiß Rollfilm 6x9 cm gemacht.
Irgendwann durfte ich die „DACORA dignette PRONTO“ meines Vaters übernehmen. Eine Sucherkamera Baujahr 1960,
nix automatisch, alles manuell. Die Belichtungswerte wurden mit einem separaten Belichtungsmesser ermittelt. Die Entfernungseinstellung geschätzt.
Man hat damit das „Handwerk“ von der Pieke auf erlernt.
Eine Unmenge Bücher und Photozeitschriften halfen mir viel zu diesem Thema zu lernen und zu verstehen.
Das Photographieren wurde damit schnell zu einem von mehreren Hobbys, nahm aber immer eine Vorrangstellung ein.
Zwischendurch gab es eine Zeit in der das Filmen mit Super 8 und danach VHS-C Video das Photographieren etwas in den Hintergrund drängte. Urlaubsfilme oder Filme die das Aufwachsen meiner Tochter dokumentierten, nahmen viel Zeit für die Nachbearbeitung in Anspruch. Photos entstanden mehr oder weniger nebenbei.
Aber irgendwann habe ich mich dann mit einer „Minolta XD7“ und einer „Minolta X-700“ wieder mehr dem Photographieren zugewandt.
Damit entstand dann im Laufe der Jahre eine große Anzahl von Photos, überwiegend als Diapositive.
Ohne mich auf ein spezielles Themengebiet festzulegen habe ich immer alles photographiert was mir vor die Linse kam.
Im Vordergrund stand und steht der Spass an der Photographie. Die Teilnahme an Photowettbewerben war dann auch
einige Male
von Erfolg gekrönt und hat die Qualität meiner Arbeiten bestätigt.
Das digitale Zeitalter erreichte mich mit einem „Commodore Amiga“ und Foto-CD’s. Die Bilder wurden zu digitalen Diashow’s
und das Fernsehgerät zum Diaprojektor.
Die Kombination aus Film und Photo wurde mit selbst erstellten Animationen aufgepeppt. Heute läßt die Arbeit in der "digitalen Dunkelkammer" mit Photoshop & Co. kaum noch Wünsche offen.